Startseite » Gründertipps » Gründung: Fünf Tipps für die Erstellung eines Businessplans

Gründung: Fünf Tipps für die Erstellung eines Businessplans

Egal ob für die Bank, ein Amt, Partner oder Investoren: Es ist bei einem Businessplan genauso wie im „richtigen“ Leben: Der erste Eindruck zählt! Dabei ist entscheidend, dass Ihr Businessplan einwandfrei ist: originell und gleichzeitig professionell. Mit einem Finanzteil, der sicher ist und detaillierten textlichen Ausführungen, die alle Antworten beinhalten.

Die Erstellung eines Businessplans ist eine der Pflichtaufgaben jedes Existenzgründers. Sie prüfen ihre Geschäftsidee auf Herz und Nieren und erhöhen damit auch die Erfolgschancen Ihrer Geschäftsidee. Egal ob für die Bank, ein Amt, Partner oder Investoren: Es ist bei einem Businessplan genauso wie im „richtigen“ Leben: Der erste Eindruck zählt!

Dabei ist entscheidend, dass Ihr Businessplan einwandfrei ist: originell und gleichzeitig professionell. Mit einem Finanzteil, der sicher ist und detaillierten textlichen Ausführungen, die alle Antworten beinhalten. Der professionelle Businessplan ist als das Herzstück in der Planung der Selbstständigkeit zu sehen und setzt sich aus

  • dem Unternehmenskonzept,
  • dem Marketingkonzept,
  • und dem Finanzierungskonzept

zusammen. Er gibt den Ausschlag, ob eine Geschäftsidee als realisierbar eingeschätzt wird. Den Banken dient er als Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von Krediten. Für den Gründer ist er in der Vorgründungsphase wichtig als Planungs- und Controlling-Instrument und später die erste Verkaufsbroschüre.

Gerade deshalb gilt es einige wichtige Punkte bei der Erstellung eines Businessplans zu beachten:

Planen Sie genügend Zeit für die Businessplanerstellung ein

Existenzgründer handeln bei der Erstellung ihres Businessplans mitunter sehr schnell und dadurch teilweise unüberlegt. Bedenken Sie, dass die Recherche Ihres zukünftigen Marktes, die Prüfung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten, die Kontaktaufnahme zu potentiellen Lieferanten und Partnern und die letztendliche Dokumentation des Vorhabens viel Zeit kostet. Wichtige Entscheidungen wie beispielsweise die Beantragung öffentlicher Finanzierungsmittel müssen vor dem Unternehmensstart getroffen werden. Grundsätzlich sollte man für die komplette Vorbereitung einer Existenzgründung inkl. der Businessplanerstellung und den Gesprächen mit Banken etc. durchaus einen Zeitraum von etwa drei bis sechs Monaten einrechnen. Das eigentliche Schreiben des Businessplans nimmt hierbei nur etwa ein Viertel der Zeit ein.

Beschreiben Sie Ihre Geschäftsidee verständlich

Denken Sie bei der Erstellung des Businessplans auch immer an denjenigen, der Ihr Konzept lesen wird. Wollen Sie eine technisch komplexe Geschäftsidee umsetzen, dann beschreiben Sie diese so, dass auch der evtl. technisch nicht so bewanderte Mitarbeiter der Bank den Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung erkennt. Die Bank unterstützt nur ein Projekt, welches sie auch versteht. Nutzen Sie die Resonanz aus Ihrem Umfeld. Jeder wird den Businessplan aus einem anderen Blickwinkel lesen und Ihnen hierbei sicherlich den einen oder anderen wichtigen Hinweis geben. Oft ist man selbst schon ‚betriebsblind‘ und erkennt Schwachstellen oder Fehler in der Darstellung von Sachverhalten im Konzept nicht mehr.

Erstellung-Businessplan

Rechnen Sie nichts schön

In der Regel wird der Kapitalbedarf einer Existenzgründung mit Eigen- und Fremdmitteln finanziert. Um Ihre Existenzgründung zu verwirklichen, sollten Sie als über Eigenkapital verfügen. Ohne Eigenkapital (in der Praxis ist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 15% an der Gesamtfinanzierung üblich) werden aber nur selten Kredite vergeben. Fehlendes Eigenkapital führt meistens dazu, dass man den ursprünglich ermittelten Kapitalbedarf nach unten reduziert. 

Verschaffen Sie sich daher von Anfang an einen realistischen Überblick, welche Ziele Sie mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln realisieren können. Achten Sie bei der Erstellung der Liquiditätsplanung auf eine praktische Darstellung der Zahlungsein- und ausgänge. Planen Sie innerhalb Ihres Kapitalbedarfs auch eine Liquiditätsreserve für die ersten Monate in ausreichender Höhe ein. Die Bank wird Ihnen nachträglich kein weiteres Geld zusätzlich zu einem gewährten Kredit zur Verfügung stellen, wenn dies auf einen falsch geplanten Kapitalbedarf zurückzuführen ist.

Schätzen Sie den Markt richtig ein

Eine falsche Vorstellung des Marktes und der eigenen Umsatzmöglichkeiten sind der häufigste Grund für das Scheitern von Existenzgründungen. Informieren Sie sich umfassend über die Wettbewerbs- und Konkurrenzsituation (wer bietet was zu welchem Preis an welchem Standort). Mit einer umfassenden Markt- und Standortrecherche können Sie Ihre eigenen Umsatzmöglichkeiten wesentlich besser einzuschätzen. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu potentiellen Lieferanten auf und informieren sich über Einkaufs- und Lieferkonditionen. So wird es Ihnen leichter gelingen, sich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung auf dem Markt zu etablieren und vom Kunden wahrgenommen zu werden.

Nehmen Sie rechtzeitig Beratung in Anspruch

Bei der Einschätzung des eigenen Beratungsbedarfs sind Gründer mitunter nicht sonderlich selbstkritisch. Fehlendes Wissen wird verspätet oder gar nicht erkannt, was beispielsweise zum Ablehnen eines Kreditantrages durch die Bank oder zum Ausbleiben von Kundschaft führt. Hinterfragen Sie daher regelmäßig sich und Ihre gründungsrelevanten Kenntnisse. Meine Empfehlung: Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu einem Experten auf.  Selbstverständlich unterstütze ich Sie gern mit meinen langjährigen Erfahrungen. So bleiben Sie von gängigen Fehlern bei der Erstellung des Businessplans und der Existenzgründung verschont.

Mit meinem Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.