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Corporate Blogging: Wie starten Sie einen Unternehmensblog?

Lohnt sich Corporate Blogging? Warum braucht ein Unternehmen einen Blog? In diesem Artikel findest Du alle wichtigen Antworten rund um den Blog das Kommunikationsmittel für Unternehmen.

Das Thema Corporate Blogging gewinnt zunehmend an Relevanz. Denn ein hochwertiger Unternehmensblog ist eine echte Goldgrube. Hier kannst du eine Reihe von Unternehmensebenen optimieren. Ob es um die Imageaufwertung geht oder um die Vermarktung deiner Produkte – ein Corporate Blog hat jede Menge Potenzial. Daher ist es auch für kleine Unternehmen eine gute Idee, einen Unternehmensblog zu pflegen. Aber wo genau fängst du am? Wir haben alle Informationen zu Corporate Blogging für dich zusammengestellt.

Was ist ein Unternehmensblog?

Ein Corporate Blog agiert immer im direkten Zusammenhang mit einem Unternehmen bzw. über eine Unternehmenswebseite. Er ist ein spezifisches Marketingtool und dient daher einem bestimmten Zweck. Es gibt Modelle, bei denen Firmen-relevante Inhalte über separate Blogs präsentiert werden, zum Beispiel über Mitarbeiterblogs. Streng genommen gehören diese Blogs ebenfalls in das Corporate Bloggerüst. Abhängig von der Größe des Unternehmens werden die Blogs über externe Agenturen und Freelancer betrieben oder durch das hauseigene Marketingteam.

Welche Arten von Corporate Blogs gibt es?

Wenn Sie ihr Unternehmen auf das nächste Level bringen möchten, ist ein Unternehmensblog ein hervorragendes Werkzeug dafür. Bevor es daran geht, Feinheiten wie Design und Layout zu optimieren, müssen Sie sich entscheiden, welchen Zweck ihr Blog verfolgt. Es gibt eine Reihe von Corporate Blogarten – nachfolgend sind die wichtigsten aufgeführt.

Theme Blogs – Branchen-relevante Inhalte präsentieren

Theme Blogs bzw. Themen-Blogs sind ein guter Weg, um die eigene Fachkompetenz zu vermitteln. Wenn du einen Online-Shop für Tiernahrung betreibst, kannst du im Blog zum Beispiel Informationen zur Ernährung von Hund, Katze und Co. anbieten. Besonders gut sind spezifische Inhalte, die nicht an jeder Ecke zu finden sind. Welche Ernährung ist für trächtige Katzen besonders gut? Gibt es Nahrungsmittel, die das Tierfell pflegen? Kann man seinen Hund vegan ernähren? Dabei unbedingt darauf achten, dass die spezifischen Inhalte auch ein Publikum haben. Nicht jede Nische interessiert deine Käuferschaft.

Customer Relations Blog – ganz nah am Kunden

Eine nachhaltige Bindung zu Kunden ist in jeder Branche wichtig. Mit einem Customer Relations Blog bieten Sie eine Online-Plattform für Bestandskunden und Interessenten. Hier werden Produkte vorgestellt und Käufer können Erfahrungen austauschen. Ein solcher Blog bietet viel Spielraum für das Testen von neuen Produktideen. Durch Umfragen oder kleine Teaser lässt sich die Kundenreaktion gut einschätzen.

Temporäre Blogs für Produktreleases oder Projekte

Sie haben ein neues Produkt in Arbeit und möchten schon vorab einen echten Hype aufbauen? Dann ist ein temporärer Produktblog genau das richtige. Sie können den Blog an jeder Stelle der Produktplanung einsteigen lassen. Zeigen Sie den Kunden, wie das Kreativteam arbeitet oder welche Prototypen es nicht in die engere Auswahl geschafft haben. Lassen Sie ihre Kunden an der Entwicklung aktiv teilhaben. Wenn das zu viel Insight in die täglichen Firmenkanalbläufe bietet, könne Sie auch auf einen reinen Werbeblog setzen und frühzeitig das Produkt mit seinen Vorzügen präsentieren.

Aber nicht nur Waren lassen sich über die temporären Blogs den Kunden nahebringen. Sie betreiben ein Architekturbüro und möchten ein aktuelles Projekt vorstellen? Auch hier ist ein Blog das richtige Tool. Bieten Sie potenziellen Kunden die Möglichkeit, Sie und ihr Team bei der Arbeit zu begleiten. Erlauben Sie einen Blick hinter die Kulissen und stellen ganz nebenbei die Fähigkeiten ihrer Firma vor.

Temporäre Blogs sind ideal, wenn Ihre Firma oder ihre Branche es nicht erlauben, kontinuierlich hochwertige Inhalte zu präsentieren. Der Blog wird nach Abschluss des Projektes oder der Werbekampagne einfach offline genommen.

Firmeninterne Blogs

Ein Corporate Blog ist nicht nur auf Marketingebene ein gutes Tool. Die sogenannten Knowledge Blogs bieten Mitarbeitern eine Plattform zum Austausch. Sie helfen dabei, den Teamgeist zu stärken. Darüber hinaus diesen sie aber vor allem dazu, Abläufe zu optimieren und mögliche Probleme frühzeitig aufzudecken. In sehr großen Firmen erlaubt ein solcher Blog auch die Optimierung von bereichsübergreifenden Arbeiten.

Die richtige Technik wählen – so klappt es mit dem Corporate Blog

Ist die Wahl für den Content gefallen, geht es an die technischen wie optischen Details. Besteht bereits eine Webseite, kannst du den Blog einfach in das Layout einbinden. Temporäre Blogs werden häufig unter einer eigenen Domain geführt. Wichtig ist, dass der Look der Webseiten mit dem allgemeinen Corporate-Design übereinstimmt. Die zwei wichtigsten Designpunkte sind dafür die gewählte Farbpalette und die verwendeten Schriftarten. Sind diese für alle Online-Inhalte identisch, können Kunden verschiedene Webseiten leicht miteinander verbinden – das macht einen großen Unterschied für den Wiedererkennungswert deiner Marke.

Tipp: Arbeiten Sie mit einer sogenannten Persona, um ihre Zielgruppe richtig zu definieren. Erfinden Sie eine fiktive Person, die ihre Produkte und Dienstleistungen am wahrscheinlichsten in Anspruch nimmt. Versuchen Sie diese Persona detailliert zu konstruieren und strukturieren die Inhalte anschließend so, dass die Persona sie besonders gut findet.

Fazit – Corporate Blogs bieten viel Potenzial

Mit einem Unternehmensblog können Sie ihre Firma besser am Markt positionieren. Gut durchdachte Inhalte erlauben es Ihnen, potenzielle Kunden direkt anzusprechen. Die unterschiedlichen Arten der Corporate Blogs bieten für jede Branche und für jede Unternehmensgröße ein passendes Konzept.

Kerstin Schmidt – Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur

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